Computertomographie
Siemens SOMATOM "Emotion 6 "
(Seit August 2007 in Frankenthal im Einsatz)
Mit mehr als 260 verkauften Systemen seit dem Produktionsstart im Juni 2003 gehört der Somatom Emotion 6 zu den erfolgreichsten Computertomographen (CT) weltweit.
Mit der Röntgenröhre Dura 422 verwendet Siemens erstmals eine speziell für die Computertomographie optimierte Gleitlagerröhre. Die Technologie basiert auf den langjährigen positiven Erfahrungen, auf die Siemens durch den Einsatz derartiger Röhren in der Gefäß- und Herzangiographie zurückgreifen kann. Die Dura 422 weist dank der Gleitlagertechnologie eine hervorragende Wärmeableitung und somit hohe Kühlraten auf. Sie ist darüber hinaus klein genug für die schmale, patientenfreundliche Gantry des Somatom Emotion 6. Die hohe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Dura 422 tragen dabei zur Kosteneffizienz des Systems bei.
Das um syngo LungCARE CT, CARE Dose4D und CARE Vision ergänzte Softwarespektrum erweitert die klinischen Anwendungsmöglichkeiten des Somatom Emotion 6. Syngo LungCARE CT Nodule Enhanced Viewing (NEV) ist die erste für den amerikanischen Markt freigegebene Software zum computergestützten Auffinden von Lungenrundherden auf Basis einer Computertomographie-Untersuchung. Sie ist nun auch für die Somatom Emotion Scanner erhältlich. Syngo LungCARE CT unterstützt den Arzt bei der Darstellung, der Bewertung und bei Folgeuntersuchungen von Lungenrundherden, einer möglichen Vorstufe zum Lungenkrebs. Dabei werden aus den Daten einer hochauflösenden Niedrigdosis-CT des Brustkorbs detaillierte Schicht- und dreidimensionale Darstellungen der Lunge berechnet, auf denen der Arzt auch kleinste Lungenrundherde deutlich erkennen kann. Nodule Enhanced Viewing ermöglicht es anhand spezieller Algorithmen nun erstmals, solche Knoten auch computergestützt zu identifizieren, und erleichtert so dem Arzt deren Auffinden.
Außerdem hat Siemens CARE (Combined Applications to Reduce Exposure) die Initiative für die Reduktion von Strahlendosis bei CT-Untersuchungen erweitert. CARE Dose4D, ein Bestandteil der Speed4D Technologie für die Somatom-Sensation-Produkte, ist jetzt auch für den Somatom Emotion 6 verfügbar. Die Software passt die abgegebene Röntgendosis in Echtzeit individuell an die Querschnittsanatomie jedes Patienten an, ohne dass der Nutzer eingreifen oder ein zusätzliches Topogramm fahren muss. Dies vereinfacht den Scanvorgang erheblich und führt auch bei großen Volumenuntersuchungen und bei Untersuchungen von Kindern zu optimaler Bildqualität bei der niedrigsten möglichen Dosis. Erste klinische Erfahrungen mit CARE Dose4D beweisen Dosisreduktionen von bis zu 66 Prozent bei durchschnittlichen erwachsenen Patienten.
Darüber hinaus stellte Siemens während des ECR in Wien eine neue Version von CARE Vision vor. Diese Software dient der Dosisreduktion für Arzt und Patient bei Interventionen wie Drainagen und Biopsien oder bei der Schmerztherapie. Aufgrund seiner schmalen Untersuchungseinheit (Gantry) – nur 24 Zentimeter von der Front bis zur Scanfläche – bietet der Somatom Emotion 6 besonders leichten Patientenzugang und wird daher häufig für Interventionen eingesetzt. HandCARE, ein Bestandteil von CARE Vision, ermöglicht nun das automatische Abschalten der Röntgenstrahlung an drei verschiedenen Positionen (bei 10 Uhr, 12 Uhr und 2 Uhr) für einen Winkel von jeweils 100 Grad. Bisher war dies nur an zwei Positionen möglich. So vermeidet HandCARE die direkte Bestrahlung der Hand des Chirurgen, während der Scanner gleichzeitig optimale Bildqualität liefert. Ergänzend dazu stellt CARE View dem Chirurgen drei Schichtansichten gleichzeitig zur Verfügung, so dass eine präzisere Positionierung der Interventionsinstrumente möglich wird.
Der Somatom Emotion 6 ist für verschiedene medizinische Bereiche, etwa Radiologie, Notaufnahme oder Strahlentherapieplanung sowie für Bildgebungszentren oder Praxisgemeinschaften, geeignet und wurde speziell für den Einsatz bei eingeschränkter Budget- und Raumverfügbarkeit entwickelt. Das System stellt damit einen leistungsfähigen CT-Scanner für die tägliche Routine dar.
Der Somatom Emotion 6 arbeitet mit der Siemens-Benutzeroberfläche syngo, der intuitiven Softwareplattform für alle bildgebenden Modalitäten und Systeme. Syngo vereinheitlicht und automatisiert die Bedienprozesse über unterschiedlichste Systeme wie zum Bespiel Magnetresonanztomographen oder CT hinweg. |
Kernspintomtomographie
Siemens MAGNETOM "Harmony"
(ab November 2007 in Frankenthal im Einsatz)
MAGNETOM Harmony Maestro Class ist in drei unterschiedlichen Design-Varianten verfügbar.
MAGNETOM Harmony Maestro Class bietet höchste Bildqualität von Kopf bis Fuß - bei größtmöglicher Kosteneffizienz. Mit der herausragenden Gradienten-Performance werden die besten Ergebnisse durch die kontrastreiche Abbildung selbst dünnster Schichten erzielt. MAGNETOM Harmony Maestro Class - die ultimative Leistungsfähigkeit in der klinischen Routine. Für beste Kontraste in der Neurologie, inneren Medizin und Orthopädie, um nur einige Beispiele zu nennen.
MAGNETOM Maestro Class denkt mit!
Es automatisiert viele technische Abläufe, vereinfacht und beschleunigt sie. So kann sich der Arzt auf das Wesentliche konzentrieren: die Diagnose.
MAGNETOM Maestro Class revolutioniert die Akquisitionsgeschwindigkeit:
die Kombination weltweit leistungsstärksten Gradienten mit iPAT™ (integrierte Parallele Akquisitionstechniken) erreicht bisher unbekannte Dimensionen in der Akquisitionsgeschwindigkeit und darüber hinaus in der Bildauflösung und Bildqualität - durch brownuktion von Bildartefakten.
Mammographie
Siemens MAMMOMAT "300"
Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes
(Schering, IfG, PTB, Charité) wurde erstmals ein Monochromatormodul
für das Standardmammographiegerät
(MAMMOMAT 300) entwickelt,
gefertigt und getestet.
Das
Modul wird auf die charakteristische
Linie des Emitters (17,4 keV) eingestellt
und liefert ein monochromatisches
Spektrum. Auf solche Weise
werden sowohl niederenergetische
Photonen, die normalerweise im Gewebe
stark absorbiert werden und
nur zur Dosisbelastung beitragen, als
auch hochenergetische Photonen, die
einen hohen Streustrahlungshintergrund
erzeugen und die Bildqualität
verschlechtern, vollständig beseitigt. Die Bilder von unterschiedlichen Phantomen
wurden mit einem digitalen
Detektor aufgenommen und ausgewertet.
Der Vergleich von Bildern, die
mit der monochromatischen bzw. derüblichen polychromatischen Strahlung
erzeugt wurden, zeigt, dass die »monochromatischen« Bilder sich
durch eine bessere Qualität auszeichnen.
Nach ersten Abschätzungen ist
die Verbesserung des Kontrast-Dosis-Verhältnisses um den Faktor 2 ganz
realistisch. |